Rentenlücken-Check: Wie groß ist deine Rentenlücke, in heutigem Geld?
Trag dein Netto, dein Wunsch-Einkommen im Alter und deine Rente aus der Renteninformation ein. Du siehst sofort, wie viel dir im Monat fehlen würde. Ohne Zinsen, ohne Prognosen, ohne Anmeldung.
Deine Angaben
Das sind 1.404 € im Monat, in heutigem Geld.
Sehr grober Anhaltswert statt Renteninformation
Sehr grober Anhaltswert (48 Prozent deines Nettos): 864 €Ohne Renteninformation setzt der Check sehr grob 48 Prozent deines heutigen Nettos an. Das ist nur eine Näherung: Das Sicherungsniveau vor Steuern von 48 Prozent, per Haltelinie festgeschrieben bis 2031, gilt für eine Standardrente nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst. Es setzt diese Rente ins Verhältnis zum Durchschnittseinkommen, jeweils nach Sozialabgaben und vor Steuern, und nicht zu deinem persönlichen Netto. Die Deutsche Rentenversicherung betont: Das bedeutet nicht, dass deine eigene Rente 48 Prozent deines letzten Gehalts beträgt. Wer weniger Jahre einzahlt oder weniger verdient, bekommt weniger. Für die Zeit nach 2031 ist kein Niveau festgelegt. Deinen echten Wert zeigt dir erst deine Renteninformation.
Lass dir dein Ergebnis erklären
Wir gehen deine Zahlen mit dir durch, schauen, was du schon hast, und melden uns innerhalb eines Werktags. Ohne Fachchinesisch, digital oder bei uns in Hannover.
- Persönlicher Ansprechpartner aus Hannover
- Beratung kostenlos, kein Verkaufsdruck
- Wir prüfen auch, was du schon hast
Lieber direkt sprechen? Ruf uns an: 0511 87988345
Rentenlücke berechnen: So rechnet der Rentenlücken-Check
So rechnet der Rentenlücken-Check
- Wunsch-Einkommen: dein heutiges Netto mal den Prozentsatz, den du im Alter zur Verfügung haben möchtest.
- Minus gesetzliche Rente: der hochgerechnete Betrag aus deiner Renteninformation. Ohne Renteninformation setzt der Check als sehr groben Anhaltswert 48 Prozent deines Nettos an.
- Minus bestehende Vorsorge: garantierte Renten aus betrieblicher Altersvorsorge (bAV) oder privater Rentenversicherung, falls du schon welche hast.
- Ergebnis: deine monatliche Lücke in heutigem Geld. Ist sie rechnerisch kleiner als null, zeigt der Check null an.
Die Annahmen, offen erklärt
- 78 Prozent als Startwert. Laut einem Gutachten des DIW im Auftrag des GDV vom April 2026 wünschen sich die Deutschen im Durchschnitt ein Alterseinkommen, das 78 Prozent ihres derzeitigen Nettoeinkommens entspricht. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von mehr als 4.200 Erwerbstätigen. Wie viel du wirklich brauchst, hängt von Miete, Wohneigentum, Familie und Lebensstil ab, deshalb kannst du den Wert verschieben.
- Renteninformation als Quelle. Die Deutsche Rentenversicherung schickt sie einmal im Jahr an alle Versicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre Beitragszeiten haben. Die Hochrechnung geht davon aus, dass du bis zur Rente so weiter einzahlst wie im Schnitt der letzten fünf Kalenderjahre, und beruht auf der heutigen Rechtslage. Nimm den hochgerechneten Betrag, nicht die Beispiele mit 1 oder 2 Prozent Rentenanpassung. So vergleicht der Check ihn mit deinem Wunsch-Einkommen in heutigem Geld.
- Sehr grober Anhaltswert ohne Renteninformation. Das Rentenniveau, im Gesetz „Sicherungsniveau vor Steuern“, ist mit dem Rentenpaket 2025 bis 2031 bei 48 Prozent festgeschrieben. Es gilt für eine Standardrente nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst und setzt sie ins Verhältnis zum Durchschnittseinkommen, jeweils nach Sozialabgaben und vor Steuern. Es bezieht sich also nicht auf dein persönliches Netto. Die Deutsche Rentenversicherung betont: Das bedeutet nicht, dass die eigene Rente 48 Prozent vom letzten Gehalt beträgt. Wer weniger Jahre einzahlt oder weniger verdient, bekommt weniger. Für die Zeit nach 2031 ist kein Niveau festgelegt.
- Nur garantierte Vorsorge. Bei bAV und privater Rentenversicherung bekommst du jedes Jahr eine Standmitteilung. Der Check nimmt nur den garantierten Wert, weil alles darüber von der künftigen Entwicklung abhängt und dir niemand versprechen kann.
- Heutiges Geld, keine Prognose. Der Check rechnet weder Inflation noch Zinsen hoch. So bleibt das Ergebnis nachvollziehbar, ist aber eben nur eine grobe Orientierung.
Was dein Ergebnis bedeutet
- Die Rente aus der Renteninformation ist eine Bruttorente. Davon gehen im Alter Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und gegebenenfalls Steuern ab.
- Auch Betriebsrenten und private Renten können im Alter ganz oder teilweise steuerpflichtig sein. Auf Betriebsrenten können außerdem Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung anfallen.
- Der sehr grobe Anhaltswert ohne Renteninformation unterstellt eine Standardrente nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst. Das schaffen viele nicht.
Was du jetzt tun kannst
- Renteninformation raussuchen. Sie kommt per Post. Bist du unter 27 oder hast noch keine fünf Beitragsjahre, bekommst du sie noch nicht automatisch. Dann hilft dir für den Anfang der sehr grobe Anhaltswert im Check.
- Standmitteilungen sammeln. Leg dir alle Schreiben zu bAV, Riester oder privater Rentenversicherung zusammen und schau nach den garantierten Werten.
- Im Betrieb nachfragen. Viele Arbeitgeber geben bei der betrieblichen Altersvorsorge etwas dazu. Was das für dich in der Ausbildung heißt, liest du in unserem Ratgeber bAV als Azubi.
- Das große Ganze sehen. Altersvorsorge ist nur ein Teil. Wie Vorsorge, Absicherung und Förderung zusammenpassen, zeigt dir unser Wealth Konzept.